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M50 nicht ans Laufen zu kriegen...
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neu1904 Offline
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Registriert seit: Mar 2017
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Beitrag: #1
Sad M50 nicht ans Laufen zu kriegen...
Hallo ins Land.
Da ich bei der Restauration meines M 50 so langsam verzweifle, hoffe ich nun auf das geballte Forumswissen.
Hier einige Grundinformationen zu dem Restaurationsobjekt und meinen Arbeiten:

Ich habe an meinem M50 den Zylinder demontiert und diesen in einem Motorbetrieb auf 38,5 schleifen lassen. Da das Pleuel kein Höhenspiel hatte, der Motor dicht zu sein schien und die Lager keine Geräusche machten, hab ich erst einmal nur den Zylinder wieder montiert.
Natürlich mit neuem 38,5er Kolben und Ringen.
Zylinderfuß, Kopfdichtung neu.
Flanschdichtung ebenso neu.
Der Kupplungsdeckel hat eine neue Dichtung bekommen und die Kupplungslamellen sowie die Federn wurden gegen neue ersetzt.
Den Motor habe ich mit Petroleum gespült und 200ccm Oldtimeröl nachgefüllt.

Den alten Serienvergaser Bing 1/10/11 habe ich mit Ultraschall gereinigt neue Dichtungen eingesetzt und den Schwimmer erneuert, sowie die Nadel mit Gummispitze verbaut.
Die Noriszündung hat einen neuen Unterbrecherkontakt bekommen.
Zündkabel und Kerzenstecker sind gegen neue ersetzt.
De Fahrzeugtank habe ich entrostet, gespült und nach dem trocknen mit neuem Sprit versehen.
Benzinhahn, Filter und Leitung sind ebenfalls neu.

Nach all den Arbeiten habe ich den Motor laufen lassen, bevor ich ihn eingebaut habe.
er sprang schon hier sehr widerwillig an, lief dann aber beständig und ohne auffällige Geräusche.

Nach dem Einbau lief der Motor wieder erst nach unzähligen Startversuchen, gab aber unter Last nicht ausreichend Leistung ab.

Da ich das Problem von meiner Hercules kenne habe ich danach mehrmals die Zündung überprüft und festgestellt, dass sie richtig eingestellt ist (2,2mm vor OT, Unterbrecherkontakt 0,4mm offen).
Wenn ich die Kerze herausdrehe und beim Durchtreten gegen den Zylinder halte werden schön kräftige Funken erzeugt.
Aus dem Zylinderkopf tritt dann auch ein feiner Srühnebel (unverbranntes Gemisch) aus.
Ebenso ist die Zündkerze feucht, wenn ich sie nach hoffnungslosen Startversuchen herausschraube, es kommt also auch definitiv Sprit an.
Versuche mit geschlossenem Benzinhahn und nur gefüllter Schwimmerkammer brachten trotz 100-150m Bergabrollen nicht einen Durchzünder.
Auch mit Startpilot kann ich sie mittlerweile nicht mehr ans Laufen kriegen, was mich sehr wundert.

Langsam halte ich das kleine Triebwerk für eine ziemliche DivaSad, oder hab ich irgendwo einen Fehler gemacht?

Hat jemand noch eine Idee???
10.04.2018 11:14
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